Urlaub in Timmendorf – Von stürmisch bis sonnig

Urlaub in Timmendorf – Von stürmisch bis sonnig


Unseren Urlaub haben wir in Timmendorf verbracht. Wir kommen gerne hierher. Mit dem Auto sind es nur 2,5 Stunden Fahrt von zu Hause; wenn es Stau gibt, dann sind es auch nur 3 Stunden Autofahrt (Stau den gab es auf unseren Reisen hierher so gut wie immer durch die vielen Baustellen auf der Autobahn). Für mich genau die richtige Zeit von „du setzt dich ins Auto, fährst ohne anzuhalten durch und kommst an“. Unseren ersten Spaziergang am Meer haben wir abends gemacht. Da tobte ein ordentlicher Sturm und peitschte die See. Ich fand es traumhaft! Ich liebe den Wind und die trockene, kalte Luft der See. Das ist für mich genau die richtige Portion „Kopf frei pusten“- nach so einem Spaziergang fühle ich mich wie ausgetauscht und positiv aufgeladen.

Könnt ihr im unteren Bild die zwei schwarzen Punkte im Wasser ausmachen? Das sind zwei Surfer, die sich in den Wellen ausgetobt haben. Mir wäre das selbst mit Neopren-Anzug zu kalt gewesen…brrr…

Am nächsten Tag sah es schon ganz anders aus. Die Sonne schien und es wurde wärmer. Dieser Urlaub versprach so richtig toll zu werden, denn er bot alles, was ich mag: Wind und Sonnenschein. Nach einem ausgiebigen Spaziergang nach Niendorf haben wir uns mit leckerem Eis belohnt. Ach nee, warte mal, das muss heißen: wir haben uns mit Eis für den Rückweg gestärkt.

Ein Tag im Strandkorb gehört für mich zum Urlaub dazu. Ich liebe es, im Strandkorb zu sitzen. Du kannst dein Gesicht der Sonne zuwenden und bist links, rechts und im Rücken vor Wind geschützt. Mit einem tollen Buch, guter Musik oder einem tollen Podcast auf den Ohren lässt es sich prima entspannen. Gespräche gehen natürlich auch. Oder ein Nickerchen.

Das Mikado Teehaus habe ich schon oft fotografiert. Tagsüber und abends. Mittags, bei grellem Sonnenschein. Und auch bei Sturm und Wind. Auch als Langzeitbelichtung bei der die peitschende See unheimlich ruhig wirkt, obwohl sie wild getobt hat. Und nun zum ersten Mal zur goldenen Stunde. Was soll ich sagen? Das gefällt mir auch sehr gut.

Die Bilder sind alle mit meiner „immer-dabei“-Kamera, einer Fuji X-E3 mit Kitobjektiv aufgenommen. Was mich wirklich erstaunt, ist, dass ich mit dieser Kamera die Belichtungszeit 1/2 sec. frei Hand aufnehmen kann. Ich habe es bei den Bildern am ersten Abend ausprobiert, abends bei stürmischer See. Ich wollte das Toben des Wassers festhalten und verwischen lassen, so dass der Sturm auf den Fotos zu sehen ist. Da ich kein Stativ dabei hatte, habe ich es auf gut Glück probiert. Ich bin positiv überrascht, dass die kleine Kamera das ohne Stativ hinbekommt. Zum Vergleich: mit der Spiegelreflex kann ich 1/15 sec. frei Hand fotografieren mit dem schweren Tele 70-200mm wenn ich mich an eine Wand lehne zum Stabilisieren. Vielleicht weiß einer von euch, warum mit der Fuji 1/2 frei Hand und scharf möglich ist? Dann schreibt mir doch bitte. Ich möchte es gern erfahren.

Weil ihr Spaß an Vorher/Nachher Bildern habt, könnt ihr hier schauen, wie die drei Beispielfotos aussehen, wenn sie direkt aus der Kamera kommen und wie sie aussehen, nachdem ich sie digital entwickelt habe. Viel Spaß beim Anschauen!

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